Philosophie der Osteopathie
In der Osteopathie wird der Mensch als "Ganzes" betrachtet: mit seinem Körper, seinem Geist und seiner Seele. All diese Bereiche sind miteinander verbunden und werden daher in die Behandlung mit einbezogen.
Langfristig zum Erfolg
Es werden also nicht zwangsläufig die Symptome an der Stelle des Schmerzgeschehens behandelt. Vielmehr soll die Ursache der Beschwerden gefunden und behandelt werden. Die Behandlung soll also nicht nur kurzfristig Linderung bringen, sondern langfristig zum Erfolg führen. Aus diesem Grund ist die Osteopathie bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen einsetzbar.
Ganzheitliche Methode
Die Osteopathie ist keine neue, vielleicht zweifelhafte Heilslehre, sondern ein ganzheitliches Verfahren auf einem soliden Fundament. Der Organismus soll dabei unterstützt werden, sich selbst zu helfen. Die Osteopathie gliedert sich in drei Bereiche: parietaler Bereich, cranio-sacraler Bereich und visceraler Bereich.
Wie steht die Osteopathie zu anderen Verfahren und Heilweisen?
In theoretischen Grundlagen stimmt die Osteopathie mit der Schulmedizin und anderen Naturwissenschaften weitgehend überein. Mit ihrer ganzheitlichen Sichtweise kann sie eine solche Behandlung ergänzen. Manchmal ist die Osteopathie auch eine gleichwertige Alternative oder sogar der bessere Weg zu einer dauerhaften Linderung der Beschwerden.
Aus schulmedizinischer Sicht gehört die Osteopathie, ebenso wie z. B. die Homöopathie und die chinesische Medizin, zu den "alternativen Heilmethoden".